Schirmherrin Prof. Regina Ziegler

Regina Ziegler
  • Auszeichnung mit dem Deutschen Filmpreis, "Lola" für ihr Lebenswerk (2016)
  • Business Award im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums (2015)
  • Rockie Award Best Made for TV Movie für "Die Holzbaronin" beim Banff World Media Festival (2014)
  • Golden Reel Award für "Im weißen Rössl" als Best Musical Film beim Tiburon Int. Film Festival (2014)
  • Gold Panda Award für Christine Neubauer als Beste Schauspielerin in "Hannas Entscheidung" beim Sichuan TV Festival (2013)
  • Bronze Medaille für "Hannas Entscheidung" bei New York Festival Awards (2013)
  • Excellence Award des Medias Central European Film Festivals (2013)
  • Best Female Human Brand Award (2012)
  • Prix Europe Lifetime Achievment Award für das Lebenswerk (2012)
  • International EMMY Award für „Die Wölfe“ (2009)
  • Retrospektive im Museum of Modern Art New York, MoMA (2006)
  • American Cinema Foundation Award (1999)
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1998)
  • Friedenspreis der Berlinale (1991)
  • Goldener Löwe des Festivals Venedig (1984)
  • Jurypreis beim Filmfest in Cannes (1980)
  • Bundesfilmpreis für "Ich dachte, ich wäre tot" (1973)

Prof. Regina Ziegler gilt laut „Hollywood Reporter“ mit ihrer 1973 in Berlin gegründeten Filmproduktionsfirma als „Germany's most prolific producer“. Heute ist die Ziegler Film GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin, Köln,  München und Baden-Baden ein Familienunternehmen von Tanja & Regina Ziegler, die seit 2011 auch das Kino filmkunst 66 in Berlin Charlottenburg gemeinsam betreiben. Seit 2005 ist Regina Ziegler auch Honorarprofessorin an der HFF Potsdam. Zu ihren neuesten Produktionen fürs Kino zählen u.a. die Neuauflage des legendären Filmklassikers "Im weißen Rössl", "Wehe Du singst!" (2013), die Tatort-Folge „Großer Schwarzer Vogel“ (2014) sowie der Krimi "Kommissarin Heller - Tod am Weiher" (2014).

Prof. Regina Ziegler über die BLAUE BLUME

Der Film des nächsten Preisträgers soll in Ihrem Kino filmkunst 66 in Berlin gezeigt werden. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Wenn ich mir schon mit meiner Tochter Tanja zusammen ein Kino „leiste“, dann liegt es eigentlich nahe, es auch für eine Premiere dieser Art zur Verfügung zu stellen. Schirmherrin zu sein, muss sich ja nicht nur in Statements erschöpfen. Schirmherrinnen können ja auch konkret etwas tun.

Worin liegt Ihrer Meinung nach das Geheimnis, einen guten Kurzfilm zu produzieren?

Man denkt natürlich immer an irgendwas Außergewöhnliches, noch nie Dagewesenes. Ich hätte natürlich nichts dagegen. Aber ich denke auch realistisch. Für die Mittel, die solche Filmemacher zur Verfügung haben, kann man nicht alles, was schön wäre, auch schön machen. Ich betrachte gleichsam den Aufwand wie auch den Mangel, mit dem ein Film zu tun hat, wenn ich mir das Ergebnis anschaue. Das Wichtigste ist: es muss eine Stimmung erzeugt werden, die stimmt. Das aber ist nicht unbedingt nur eine Frage des Geldes. Es hat auch zu tun mit der Haltung, mit der eine Regisseurin oder ein Regisseur die Arbeit macht.